Gute Webkataloge

Webkataloge
 

Webkatalogeinträge haben eigentlich nur zwei Funktionen. Durch den Eintrag kann die eigene Webseite bekannt gemacht werden und Besucher erhalten. Hierbei ist zwar nicht mit riesigen Besucheranstürmen zu rechnen, doch jeder einzelne interessierte Besucher zählt. Gute Webkataloge erreichen in den Suchmaschinen selber meist keine Toppositionen, können aber oft bei weniger stark umkämpften Begriffen Unterseiten recht gut listen. Gerade für neue Webseiten ist das eine gute Möglichkeit, denn besser es steht ein Webkatalogeintrag für die eigenen Seite auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen als nur Konkurrenzseiten. Darüber hinaus verschaffen saubere Katalogeinträge der eigenen Webseite Linkpopularität, die wiederum als ein wichtige Faktor für einen gute Listung auf den Ergebnisseiten bekannt ist.

Was denkt man bei Google über Webkataloge?

In Google arbeiten wir ständig daran, unseren Usern Content von hoher Qualität anzubieten. Sehr viele Webverzeichnisse erfüllen jedoch diesen Qualitätsstandard leider nicht und bieten unseren Usern keinen entsprechend guten Content an: sie enthalten weder genügend sinnvolle Einträge noch bieten sie irgendeinen redaktionellen Service, um aus unserer Sicht als befriedigende Suchergebnisse für unsere User zu gelten. Was sehen wir also als den eigentlichen Zweck eines Webverzeichnisses an? Idealerweise finden User relevante Einträge vor, die sie zu wertvollen Informationsquellen führen. (Quelle)

Tipps zum Eintrag in Webkataloge

Generell sollten nur interessante und qualitativ hochwertige Webseiten für einen Eintrag angemeldet werden. Webkatalogbetreiber, die ihren Katalog pflegen, werden nicht nur den Eintrag selber prüfen sondern sich auch die Webseite ansehen. Webseiten, die nur aus Werbung oder Affiliate-Links bestehen, den Sinn haben Besucher auf andere Projekte weiterzuleiten, keine eigenen Informationen bieten usw. werden dort mit großer Wahrscheinlichkeit keine Aufnahme finden.

In den meisten Webkatalogen wird im Regelfall nur die Startseite der Domain bzw. des Webangebots aufgenommen. Daher sollten die Angaben für Titel und Beschreibung gut überlegt sein. Abgesehen davon, erfolgt die Freischaltung meist nach einer Kontrolle des Verantwortlichen von Hand. Reine Keywortlisten, alles in Groß- oder Kleinschrift sowie Texte mit grammatischen Fehlern bzw. Rechtschreibfehlern führen in den meisten Fällen zu einer Ablehnung.

Die Wahl der richtigen Kategorie ist sehr wichtig. Im Idealfall enthält die Kategorie bereits in der URL und auf der Webseite ein oder auch mehrere Keyworte, die zu der einzutragenden Webseite passen. Ein Link in solch einer Kategorie ist für Google "themenrelevanter" als ein Link aus einer nicht passenden Kategorie und wird daher stärker bewertet. Falls keine passende Kategorie vorhanden ist, kann man beim Betreiber des Webkatalogs um Einrichtung einer solchen bitten. Meist wird einer solchen Bitte vom Katalogbetreiber gerne entsprochen.

Der Link-Titel ist die wichtigste Komponente bei einem Webkatalogeintrag. Google wertet die Begriffe im Linktitel als relevant zu Webseite. Beispiel: www.dauerstress.de bietet kostenlose Informationen rund um die Homepageerstellung. Linktitel wie "Dauerstress" oder "www.dauerstress.de" bringen für eine Suchmaschine keinen Vorteil, denn danach würde nur jemand suchen, der das Angebot bereits kennt. Im Titel sollten die wichtigsten Informationen (3-5 Wörter) vorkommen. Name oder Domain gehören im Regelfall nicht dazu. Das könnte dann so ausschauen: "Kostenlose Homepage erstellen". Bei Webkatalogen, die nicht den Titel sondern die Domain oder so etwas wie z.B. "Webseite besuchen" verlinken, entfällt der Vorteil natürlich.

Die Beschreibung sollte so umfangreich wie möglich gehalten und der zu Verfügung stehende Platz optimal genutzt werden. Auch hier können wieder wichtige Keyworte einfließen, das verstärkt die Themenrelevanz der Seite. Nicht vergessen, vernünftige und inhaltvolle Sätze schreiben bzw. reine Keywortaufzählungen vermeiden. Darüber hinaus sollte nicht in jedem Webkatalog derselbe Beschreibungstext verwendet werden. Suchmaschinen erkennen inzwischen Duplicate-Content, kurz DC oder auch Duplizierten Content genannt, also inhaltsgleiche oder sehr ähnliche Texte und werten diese ab. Dies könnte z.B. Detailseiten betreffen, die fast ausschließlich aus solchen Beschreibungstexten bestehen. Im schlimmsten Fall wäre es möglich, dass Links von solchen Seiten für Suchmaschinen wertlos werden. Dringend rate ich davon ab, den Inhalt der eigenen Webseite 1:1 bzw. marginal abgeändert in Webkataloge einzutragen.

Tipp: Meist haben die Anmeldeformulare der Webkataloge sehr kleine Eingabefelder. Zur besseren Übersicht kann man seinen Text in einer ganz normalen Textverarbeitung vorschreiben und dann einfach in das Eingabefeld kopieren. Eine Rechtschreibprüfung sowie den Text anschließend noch einmal gegenzulesen sollte auch nicht schaden.

Darüber hinaus würde ich sogar empfehlen einen Backlink auf die Kategorieseite oder die eigene Detailseite zu setzen. Es zeichnet sich derzeit ab, dass Deeplinks, also Links auf Unterseiten, bei Google eine besondere Bedeutung bekommen bzw. schon haben und Seiten ohne entsprechende Verlinkung zweitrangig, im schlimmsten Fall sogar gar nicht gewertet werden. Hierzu kann man auch einen Bookmarkdienst verwenden, der sauber nach außen verlinkt.

Gute Webkataloge erkennen

Webkatalog ist aber nicht gleich Webkatalog. Um die Spreu vom Weizen zu trennen sollte man vor einem Eintrag ein paar Sachen prüfen. Da Google die mit Abstand wichtigste Suchmaschine ist, beschränken sich die nachfolgenden Hinweise auf Google.

1. Webseite im Google-Index : Eines der wichtigsten Kriterien sollte zuerst geprüft werden. Ist die Kategorieseite, auf der man seine Seite eintragen möchte, im Google Index. Ergibt die Site-Abfrage bei Google (site:www.Webkatalogdomain.de/Kategorie/) eine positive Rückmeldung, ist das so weit erstmal in Ordnung. Wenn nicht, kann die Seite des Webkatalogs noch recht neu sein, zu tief in der Verzeichnisstruktur liegen oder ein anderes Problem vorliegen. Auf jeden Fall wird ein Link auf einer nicht indexierten Seite auch nicht gewertet und ist somit für Google nicht existent. Ein zusätzlicher Blick auf das Datum des Google-Cache verrät evt. ein weiteres Problem. Meist werden Seiten, die selten aktualisiert werden, vom Googlebot nur in großen Abständen besucht. So kann es durchaus vorkommen, dass ein neuer Link auf einer indexierten Seite erst ein paar Monate später von Google überhaupt erfasst und damit gewertet wird. Bei Webkatalogen, welche die eigenen Seite nur auf einer Detailseite verlinken, sollte man noch etwas genauer prüfen. Hierzu prüft man die Detailseiten einige ältere Einträge auf Existenz im Google Index. Sind diese Detailseiten nicht im Index, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der eigenen Eintrag ebenfalls nicht indexiert wird.

2. Einfache URLs : URLs mit Parametern können teilweise von Google zwar indexiert werden, sind aber nicht die erste Wahl. Am besten man ruft die Seite (Kategorie) in der man sich entragen möchte erst einmal auf und schaut sich die URL der Seite an. Im Idealfall enthält sie neben dem Domainnamen ein oder auch mehrere Keywörter aber keine kryptische Zeichen oder ellenlange Parameter.

3. Saubere Links : Weiterleitungen z.B. über ein Zählscript verhindern, das Suchmaschinen den Link werten. Der Parameter rel="nofollow" verhindert ebenfalls eine Wertung bei Google, sowie der JavaScripts-Befehl onclick. Hier hilft nur ein kurzer Blick in den Quelltext.

4. Anzahl Links : Je mehr Links auf einer Webseite untergebracht sind, desto schwächer wirkt davon ein einzelner. Als Richtwert sollte ein Maximum von 20 ausgehenden Links nicht überschritten werden. Besser ist aber wesentlich weniger. Der Idealfall ist eine Detailseite mit keinen weiteren ausgehenden Links als dem einen zur eigenen Webseite. Dasselbe gilt natürlich auch für die Start- und Kategorieseiten, die durchlaufen werden müssen, bis man zum eigenen Eintrag kommt.

5. Link- und Domainpopulatität : Hoher Pagerank ist kein Garant für hohe Link- bzw. Domainpopularität. Da Google keine verlässlichen Angaben über die Verlinkung einer Seite öffentlich macht, bringt ein guter Backlinkchecker Licht ins Dunkle. Allerdings können die Backlinkchecker auch nur das anzeigen, was ihnen Google, Yahoo usw. zur Verfügung stellen. Eine 100% verlässliche Anzeigemöglichkeit existiert nicht. Die Abfrage muss natürlich für die Einstiegsseite gemacht werden, nicht für die Seite, auf der man sich eintragen möchte.

6. Backlinkplicht oder nicht : Webkataloge mit Backlinkpflicht haben meist einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, zumindest wenn die Backlinks dazu genutzt werden, den Webkatalog selber zu stärken und nicht, um irgendwelche anderen Projekte mit Links zu versorgen. Backlinkpflichtige Kataloge werden im Laufe der Zeit immer stärker.

7. Aktualität und Pflege : Bei einigen Katalogen verraten die letzten Einträge, wie oft der Katalog aktualisiert bzw. Einträge aufgenommen werden. Je öfter Aktualisierungen vorgenommen werden, desto öfter kommt auch der Googlebot vorbei und untersucht die Katalogseiten. Dieser ist an frischen Text immer interessiert. Ein vernünftiges Verhältnis von Text zu Links ist Pflicht und Spam-Einträge sollten gar nicht erst freigeschaltet werden. Reine Linklisten oder mit Spameinträgen überfüllte Kataloge kann man getrost ignorieren, die bringen einem keinen Vorteil. Immer wieder findet man ältere Kataloge mit hohem PR auf den Kategorieseiten, allerdings ohne nennenswerte Einträge aber viel Adsense-Werbung. Hier liegt der Verdacht nahe, der Katalogbetreiber ist nur an einem interessiert, Geld verdienen. Wen wundert es, wenn selbst saubere Einträge mit Backlink dort nie freigeschaltet werden.

8. Optimierte Detailseiten sind, besonders bei starken Webkatalogen, ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. So werden viele Detailseiten von Katalogen in den SERPs der Suchmaschinen gut gelistet und bringen zusätzlich interessierte Besucher. Hierbei ist allerdings zu bedenken, dass Webseiten mit wenig Inhalt, also Webseiten, die nur aus einer sehr kurzen Beschreibung generiert werden, im Regelfall gar nicht indexiert werden und ein Link auf solch einer Seite wertlos ist. Webkataloge, die Beschreibungen sehr knapp begrenzen oder keine Mindestlänge vorgehen, haben daher mit ihren Detailseiten oft Probleme bei der Aufnahme in den Suchmaschinen. Minimum aus meiner Sicht sind 250 Zeichen, besser mehr als 500 Zeichen für eine Beschreibung, aus der eine Detailseite generiert werden soll.

9. Beschreibungstexte: Immer wichtiger werden gute Beschreibungstexte. Dabei ist nicht nur die fachliche Qualität gemeint. Bei Webkatalogen, die jeden Schrott wie z.B. Keywortaneinanderreihungen freischalten (Spam) oder nur sehr kurze Beschreibungen zulassen, kann man sich einen Eintrag meist sparen. Im Idealfall besteht der Katalogbetreiber auf unique Content, also einer einmaligen Beschreibung und prüft dies auch ab. X-mal gleiche oder nur marginal abgeänderte Beschreibungstexte führen erwiesenermaßen zur Abwertung des Eintrags, schlimmstenfalls werden solche Einträge sogar ganz wertlos.

10. Regeln: Es ist zwar kein allgemeingültiges Qualitätsmerkmal, allerdings zeigt es sich, dass Katalogbetreiber, die keine Eintragregeln oder nur eine Backlinkregel haben, meist wenig Wert auf Qualität legen. Fast alle als empfehlenswert einzustufenden Webkataloge haben eine ganze Reihe von Eintragsregeln, in denen recht genau definiert wird, wie ein Eintrag auszusehen hat bzw. welche Webseiten generell nicht aufgenommen werden. Um möglichst einen regelgerechten Eintrag zu erzeugen, der problemlos aufgenommen werden kann, empfiehlt er sich die Regeln der Webkataloge genau zu beachten.


So schaut ein sauberer Link aus. Die URL ist direkt eingetragen ohne nofollow. Hier dürfen auch weitere Informationen stehen wie z.B. target="...", class="...", id="...", ´title="..." usw.
<a href="http://www.1tipp.de/">Webkatalog</a>

So sehen Links aus, die aus Google Sicht keine Empfehlungen sind:
<a href="http://www.1tipp.de/" rel="nofollow">Webkatalog</a>
<a href="./jump.cgi?ID=123">Webkatalog</a> (Ausnahme wäre eine saubere 301er Weiterleitung)
<a href=http://www.1tipp.de/ onclick="this.href='./show_link.php?link_id=123'">Webkatalog</a>

Anzumerken bleibt, dass auch Webkataloge interessierte Besucher auf die eigene Webseite bringen können. Ein Eintrag sollte also nicht nur aus Suchmaschinensicht erfolgen. Es gibt durchaus Webkataloge, die nicht direkt verlinken, und bei denen Einträge trotzdem sinnvoll sein können.

In der nachfolgenden Tabelle werden einige ausgesuchte und aus meiner Sicht gute Webkataloge vorgestellt. Alle Kataloge arbeiten ohne Weiterleitungen, nofollow oder onclick, enthalten keinen Spam und legen Wert auf Qualität. Da der Pagerank mittlerweile kein Qualitätsmerkmal mehr ist, wurde er hier nicht berücksichtigt. Darüber hinaus werden einige weitere empfehlenswerte Seiten zum Thema vorgestellt.

Allgemeine Webkataloge
http://www.bellnet.de http://www.dmoz.de
http://www.linkmoney.de http://www.link-rebell.de
http://www.page2page.de
http://www.webspider24.de http://www.ciiity.de

Webkataloge Die wichtigsten Webkataloge ohne ReDirect, mit PageRank 5 und höher, sortiert nach PageRank (Pagerankvererbung)
Webkatalog-Butler Online Webkatalog Eintragshilfe für derzeit 291 Webkataloge
Webkataloge-Assistent Webkatalog Eintragshilfe für über 500 Webkataloge
Webkatalogtest Webkatalogtest bewertet Webkataloge nach Aktualität, Zeit bis zur Freischaltung und danach, was der jeweilige Webkatalog für eingetragene Seiten bringt.

Navigation
Startseite
Webkataloge
Artikelverzeichnisse
Bookmarkverwaltungen
Suchmaschinen
Ranking
Meta Tags
Promotiontipps

Impressum